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Schule mit kick, drive and fly
Diplomatisches Magazin vom März 2006

Schule mit kick, drive and fly Die Berliner Akademie für Internationale Bildung mit der Albert-Einstein Fachoberschule für Mediengestaltung, Sozialwesen und Wirtschaft bietet den interessanten Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife. Die Abiturienten an der Akademie erhalten damit die Zugangsberechtigung zu allen Fachhochschulen, teilweise auch sofort zu Universitäten, kombiniert mit außergewöhnlichen und hochinteressanten extra-curricularen Angeboten. Dabei gelten Schüler aus EU-Ländern als Inländer.

Ihr ganzheitliches Bildungsangebot ist einzigartig in Europa! So unterstützt die Schule z.B. auf dem Weg zum Abitur ihre Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer internationalen, wirtschaftlichen, sprachlichen und sozialen Handlungskompetenzen. Dazu zählt auch die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen wie die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen, selbstverantwortlichem Handeln und Teamfähigkeit.

Die Albert-Einstein Fachoberschule bietet eine solide Ausbildung auf Wunsch im Fachbereich Gestaltung, Sozialwesen und Wirtschaft mit fachbezogenen Unterrichtsfächern wie Medienmanagement und Mediengestaltung, Psychologie, Pädagogik, Soziologie und Rechtskunde bzw. BWL, VWL, Rechnungswesen und EDV sowie dem allgemeinbildenden Unterricht in Mathematik, Deutsch, Englisch, Biologie, Physik/Chemie, Sozialkunde und Sport. Bis zu ihrem Abitur können die Albert-Einstein Schüler neben ihren obligatorischen Fächern u.a. auch Fliegen, Segeln; Tennis, Tauchen und Rettungsschwimmer lernen. Die Charlottenburger Einrichtung im Herzen Berlins ist die erste Privatschule mit eigener Flugschule. In der Leonardo da Vinci Flugschule fliegt man mit dem Chef als Fluglehrer persönlich! Weitere Wahlangebote sind Kurse in Management, Kommunikationstraining sowie Mentalem und Intuitivem Training. Hinzu kommen Sprachen, Theater, Film, Kunst und Musik.


Letztes Briefing von Flugschüler und Abiturienten Schlandt Alexander und seinem Fluglehrer und Schuldirektor Friedrich Pongratz vor den Räumen der Flugschule

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Vernetzung und aktiven Kooperation der Schule mit der nationalen und internationalen Wirtschaft. Verbindungen zu zahlreichen in- und ausländischen Unternehmen werden gepflegt und ausgebaut. Schon früh - im zweiten Semester - werden durch die integrierte fachpraktische Ausbildung Netzwerke von "Schule und Betrieb" gebildet, die die Beziehungen zur Welt der Wirtschaft initiieren. Darüber hinaus können die Schüler in ausländischen Unternehmen bereits während der Schulzeit im Bereich Internationale Bildung vier Wochen lang intensive fachpraktische Erfahrungen sammeln, Fremdsprachenkenntnisse erweitern sowie internationale Handlungskompetenzen entwickeln. Denn ein guter Unterricht, so auch die Philosophie der Schulleitung, bietet die Verbindung von theoretischem Wissen und betrieblicher Praxis. Dem Schulleiter, Diplom-Psychologen und Diplom-Soziologen Friedrich A. Pongratz und der Stellvertreterin Diplom-Pädagogin und analytischen Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin Martina Schulte-Phylaktou geht es in der Ausbildung darum, wirtschaftliche, internationale und soziale Handlungskompetenzen bei ihren Schülern zu fördern, weil sie die neuen Herausforderungen der sich wandelnden Wirtschaft und die Anforderungen der Bildungsminister der OECD nach der schulischen Vermittlung von vielfältigen Handlungskompetenzen in Verbindung mit Lebenslangem Lernen ernst nehmen, Schüler geeignetes Handwerkszeug für das berufliche Leben mitgeben und mit ihrer "Schule von morgen" schon heute einen aktuellen Beitrag leisten, neue Wege in der Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu gehen.

 

Abi einmal anders

Dabei bilden kleine Gruppen, Blockunterricht von jeweils zwei bis vier Unterrichtseinheiten, die schulpädagogische Begleitung durch einen selbstgewählten Mentor aus der Lehrerschaft und eine individuelle Berufswegplanung ideale Rahmenbedingungen für eine positive Lernatmosphäre. Hier erhalten die Schüler individuelle Förderung anstatt pädagogischer Einheitskost!

So macht diese Schule Lust aufs Lernen, bringt Freude an der Leistung! Schüler und Lehrer treffen sich auch außerhalb der Schule zu gemeinsamen Unternehmungen und Veranstaltungen. Viele Pädagogen, die an der Albert-Einstein Fachoberschule unterrichten, kennen sich in der Arbeitswelt bestens aus. Im Lehrerkollegium sind u.a. ein Manager, eine Lerntherapeutin, ein ehemaliger Schulleiter einer staatlichen Schule, ein Unternehmer und ein ehemaliger Landtagsabgeordneter und Stadtrat a.D.. Die internationale Schülerschaft besteht u.a. aus Söhnen und Töchtern von Diplomaten, Bildungsexperten und von bekannten Persönlichkeiten der Berliner Gesellschaft.


Außencheck mit Flugschüler Alexander und Fluglehrer Friedrich Pongratz vor dem Start auf dem Vorfeld des historischen Zentralflughafens Tempelhof

Das besondere Schulklima kommt auch bei den Jugendlichen sehr gut an. "Die Lehrer hier setzen viel mehr Vertrauen in uns", sagte die Abiturientin Marcella Dalis in einem Interview in der Zeitung "Die Welt". Uns berichtet sie davon, dass sie in der Schule, in der sie vorher war, oft unter Prüfungsangst gelitten und sich ungerecht behandelt gefühlt habe. Die Lehrer dort hätten nicht genügend Zeit für die einzelnen Schüler gehabt. An der Albert-Einstein Fachoberschule sei das ganz anders. "Hier sind die Lehrer einfach menschlich", bestätigen ihre Mitschüler Patrick Lindstaedt und Karolina Lampka. "Im Unterricht geht es mehr ums Begreifen, weniger ums Pauken. Wir diskutieren viel über aktuelle Themen, da lernt man, ohne es richtig zu merken." "Am Ende eines jeden Halbjahres können wir den Unterricht sogar bewerten, Verbesserungsvorschläge einbringen und so den Unterricht mitgestalten", berichtet Marcella weiter. Und Karolina ergänzt: "Und wenn wir mal Probleme haben, hilft uns die Schulleitung, indem sie Schüler, Lehrer und Eltern zum Gespräch an den runden Tisch einlädt, um gemeinsame Lösungen zu finden! Da haben alle Mitspracherecht!" Motivationsfördernde Maßnahmen sowie die Entwicklung der Selbstlernfähigkeit und Präsentationen eigener Arbeiten werden in der Akademie groß geschrieben. Dies bedeutet einen großen Vorteil auf dem weiteren Studien- und Berufsweg. Die Schüler sollen letztendlich darin unterstützt werden, sich zu zufriedenen, selbstverantwortlichen und handlungsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. So schaffen sie die Basis für ihren sicheren Start in die nationale und internationale Arbeits- und Lebenswelt. Eingangsvoraussetzungen für diese moderne Schule sind z.B. der Realschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung. Natürlich werden auch gern Jugendliche aufgenommen, die ein Gymnasium nach der 11. oder 12. Klasse verlassen und eine zeitgemäße, praxisnahe Schule suchen.

 

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