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Talente schulen - Bildung nach Maß an der Albert-Einstein-Fachoberschule an der Akademie für Internationale Bildung
Berliner Morgenpost vom Februar 2006

Talente schulen - Bildung nach Maß an der Albert-Einstein-Fachoberschule Mehr als Unterricht von der Stange ist auf staatlichen Schulen oft nicht drin. Wer es sich leisten kann, schickt sein Kind auf eine Privatschule. Hier gibt es Bildung nach Maß - drei Beispiele.

Schule kann Wünsche wahr werden lassen. Das weiß Alexander Schlandt jetzt. Seit der 18jährige die Albert-Einstein-Fachoberschule an der Akademie für Internationale Bildung in Charlottenburg besucht, ist für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen. Der Traum vom Motorfliegen. Spätestens im Sommer, wenn Alexander sein Fachabitur in Sozialwesen macht, will er auch die Lizenz zum Abheben in der Tasche haben. Die Albert-Einstein-Schule ist die einzige Schule in Deutschland - vielleicht sogar weltweit -, an der Schüler den Piloten-Schein machen können.

Dafür lohnt es sich zu pauken. 80 Stunden Theorie in Wetterkunde, Technik, Luftrecht und Navigation sind Voraussetzung für die Prüfung im Motorfliegen. Der Rest spielt sich über den Wolken ab: Mindestens 35 Flugstunden muss Alexander mit einer der vier Übungsmaschinen der hauseigenen Flugschule absolvieren, die auf dem Flughafen Tempelhof stehen. Unterricht gibt es beim Chef persönlich. Schulleiter Friedrich Pongratz ist Sachverständiger des Luftfahrtbundesamtes und Fluglehrer aus Leidenschaft. Schon mit 14 Jahren hat er das erste Mal im Segelflieger gesessen. Können ist dabei nicht alles. "Fürs Fliegen braucht man auch Verantwortungsgefühl", sagt der Diplom-Psychologe. Schülern, die den Pilotenschein eher aus Geltungssucht anstreben, rät Pongratz lieber davon ab.

Soziale und emotionale Kompetenzen spielen an der Albert-Einstein-Schule aber nicht nur beim Flugunterricht eine wichtige Rolle. Die Einrichtung, die ihre Schüler nach der 10. Klasse in nur zwei Jahren zum Fachabi führt, setzt auf "ein ganzheitliches Bildungskonzept". Neben dem Pflichtstoff gibt es Kurse in Rhetorik und Gesprächsführung, Management, Unternehmensaufbau und mentalem Training. Acht Fremdsprachenangebote, vierwöchige Auslandsaufenthalte und frühzeitige Fachpraxis runden das Angebot ab.

Ein Konzept, das aufgeht. Die "Schule mit kick, drive and fly", wie sie sich selbst nennt, ist ein Senkrechtstarter. Als sie vor fünf Jahren mit dem Unterricht begann, hatte sie 25 Schüler, heute lernen dort 140 junge Frauen und Männer. Neben den Fachbereichen Sozialwesen und Wirtschaft bietet die Schule ab August erstmals auch Mediengestaltung an.

Alexander wird auch nach dem Abi weiter fliegen. Eher hobbymäßig, wie er sagt: "Eigentlich wollte ich ja Verkehrspilot werden. Aber da ist man fast nie zu Hause." Wenn es um die berufliche Zukunft geht, behält eben auch ein Flugzeug-Fan lieber Bodenhaftung. An der BIP-Kreativitätsgrundschule in Berlin-Karlshorst ist der Name Programm. "Begabung, Intelligenz, Persönlichkeit" steht schon weithin sichtbar in großen Lettern an der Hauswand. Hier sind die Lehrer nicht bestrebt, den Kindern möglichst viel einzutrichtern, sondern das Beste aus ihnen herauszuholen. "Jedes Kind", beschreibt Schulleiterin Steffi Poßner die Leitlinie, "ist irgendwo begabt. Man muss die Begabung nur erkennen und entwickeln."

Und dafür bietet der Alltag an der nicht ganz alltäglichen Ganztagsschule vielfältige Gelegenheiten. Auf dem Pflichtprogramm stehen Schach und Schauspiel, Tanz, Bildkunst, Gestalten, Musik, Computerarbeit und Kreatives Schreiben. Alle Kinder lernen drei Sprachen, davon zwei - Englisch und Arabisch oder Chinesisch - schon ab Klasse 1. Ein Jahr später kommt Französisch dazu. Eine Eins gibt es wirklich nur bei null Fehlern und sogar die Schulanfänger bekommen schon Noten.

"Leistung und Spaß am Lernen schließen sich nicht aus", sagt Schulleiterin Poßner. "Wichtig ist, den Schülern Erfolgserlebnisse zu verschaffen und immer die Stärken zu sehen, nicht nur die Schwächen." Ein pädagogisches Prinzip, das gerade an staatlichen Schulen eher selten zu finden ist. Ebenso wie die kleinen Klassen mit kaum mehr als 20 Schülern. "Davon können wir nur träumen", sagt Elternsprecherin Dörte Stehr, die selber an einer staatlichen Gesamtschule unterrichtet. Sie hat zwei Kinder in der 1. und 4. Klasse der Kreativitätsschule - und ist vom pädagogischen Konzept überzeugt.

Der Erfolg spricht sich rum. Heute zählt die Schule, die 2003 mit 23 Kindern angefangen hat, neun Klassen von 1 bis 5 und 157 Schüler. Schulleiterin Poßner muss viele Eltern vertrösten: "Bei den Schulanfängern sind wir für die nächsten drei Jahre schon wieder ausgebucht." Aufgenommen werden nur noch "Quereinsteiger" in den Klassen 5 und 6. Denn vom Schuljahr 2007/8 an soll es ein "Kreativitäts-College" mit Mittel- und Oberstufe geben. Natürlich sollen die Schüler auch dort in der ganzen Bandbreite der Bildung gefördert werden. Das Wort Einheitsschule hört Peter Schaumann nicht gern: "Das klingt so nach Gleichmacherei." Der Leiter der Katholischen Schule Sankt Franziskus zieht "eine Schule für alle" vor. Tatsache ist, dass die christliche Einrichtung mitten in einem Schöneberger Brennpunkt-Kiez nach einem Modell unterrichtet, das der Pisa-Sieger Finnland seit langem praktiziert.

"Integrierte Reformschule" nennt sich das ehrgeizige Projekt etwas sperrig. Das Prinzip ist einfach. Nach der Grundschule werden die Kinder nicht auf Haupt-, Realschule und Gymnasium verteilt, sondern bleiben in der Sankt Franziskus-Schule zusammen. Anders als an einer herkömmlichen Gesamtschule unterrichten die Lehrer die Schüler im 7. und 8. Jahrgang weitgehend im Klassenverband und fördern dort jeden Schüler individuell. Nur in Mathematik und Deutsch gibt es eine Aufteilung in zwei Leistungsgruppen. Erst ab Klasse 9 soll dann auch in anderen Fächern in zwei Leistungsniveaus unterrichtet werden. Aber so weit ist es noch nicht. Die Reformschule ist im Aufbau und reicht erst bis Klasse 8. Zusätzlich fördern statt Aussieben lautet die pädagogische Devise. Sitzenbleiben gibt es deshalb nicht an der Sankt Franziskus Schule. "Wir nehmen alle mit", sagt Schulleiter Schaumann. Achtklässler Martin, der vorher an einer staatlichen Grundschule war, weiß das Engagement zu schätzen: "Hier wird man nicht gleich aufgegeben", versichert er, "die Lehrer bemühen sich echt um einen." Unterstützung gibt es auch durch ein Schulprojekt, das der Malteser Hilfsdienst in der Schule anbietet. Unter dem Motto "Kinder stark machen" gibt es Hilfe bei den Hausaufgaben, Freizeitangebote, Ferienprogramme und Ausbildungen zum Schulsanitäter.

 

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